Titelgewinne in Bayern und Schleswig-Holstein
Reisen durch die Republik unternahmen die Masters der QTSV. Auf dem Programm standen im niederbayrischen Landshut die bayerischen Sommermeisterschaften der Masters mit internationaler Wertung. Bei sommerlichen Bedingungen bestand hier die Möglichkeit eines Formtests für die Masters-WM im August in Singapur. Auf dem Programm standen nämlich alle Strecken. Die nicht-bayerischen Sportler wurden nur offen gewertet, wobei die Wertung nach Masters-Punkten erfolgte. Hier konte sich Heiko Boknecht zweimal mit der punktbesten Leistung durchsetzen.
Dies gelang über 200m Schmetterling (2:42,62/863 Pkt) und über 400m Lagen (5:47,18/820 Pkt). Hinzukommt Rang drei über 200m Brust (2:54,95/815 Pkt.) Eine Saisonbestleistung schwamm er über 100m Schmetterling. Alles im allen eher durchwachsene Leistungen im 26 Grad warmen Edelstahlbecken von Landshut. Am Start 436 waren Sportler aus fünf Landesverbänden sowie Ungarn und Östereich mit sehr guten 1.489 Meldungen bei gute und vor allem gelassener Organisation und schöner Stimmung.
Wenig weit und dennoch lang war die Anreise in die Auenstadt Bad Bramstedt in Schleswig-Holstein. Ferien Beginn in HH und SHSV, Bettenwechsel und Baustellen bedeuteten 4 1/2 Stunden Anfahrt. Die dortige Rolandoase verfügte über wohltemperiertes Wasser. Besonders waren die Leinenhalterungen, die man zum "Im-Kreis-Schwimmen" kennt. Bei einer Meisterschaft eher unüblich. Das war auch das sehr umfangreiche Kampfgericht - vollkommen übersetzt. Auf 1,6 Teilnehmer kam ein Kampfrichter. Das war wirklich unnötig. Nun es war die erste und gut gemeinte Auflage der offenen SHSV-HH-Landesmeisterschaften der Masters "lange Strecke". Wegen der gerade begonnen Ferien war die Resonanz übersichtlich. Die beste Leistung der Veranstaltung gelang im Rennen gegen sich selbst Heiko Boknecht in guten 2:41,52 (886 Pkt.) über 200m Schmetterling Die beiden anderen Teilnehmer hatten leider abgemeldet. Über 800m Freistil ging Hartmut Lorenz an den Start. Es lief deutlich besser als im März in Wolfsburg. In 13:31,80 verbesserte er seine Saisonbestleistung um 43 Sekunden (!) und belegte den vierten Platz in der offenen Wertung. Er stellte wie Sandra Stuhr - ebenfalls Siegerin über 800m Freistil (11:01,44) - fest, dass das Wasser zu warm wäre. Solche Probleme muss man haben. In Bad Bramstedt wurden genau 70 Starts über vier verschiedene Strecken ins Wasser geschickt. Wir sagen Danke an Dirk Glanda, dass es als einer von fünf Zielrichtern zur Verfügung stand. Am 5. August geht es nach Singapur zur WM. Der erste Start ist am 8. August.



