QTSV-Masters mit deutlichen Punkteplus auf Rang 16
Beim Bundesfinale des Deutschen Mannschaftswettbewerbs Schwimmen der Masters (DMSM) in Nürnberg hat sich die SG Stadtwerke München am Samstag den Titel gesichert. Das vom ehemaligen Olympiateilnehmer Robin Backhaus angeführten Team setzte sich mit 22.401 Punkte vor Titelverteidiger und Vorkampfsieger Berliner TSC (22.207) und dem SCW Eschborn (21.533) durch. Die Masters des TSV Quakenbrück, die sich zum zehnten Man in Folge für das Finale qualifiziert hatten belegten mit sehr guten 17.563 Punkten den 16. Platz.
Die DMS ist wohl der beliebteste Masterswettbewerb im Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV). Hier bilden Frauen und Männer eine gemeinsame Mannschaft, jedes der Geschlechter muss wenigstens vier Aktive stellen und auch wenigstens sieben Starts absolvieren. Zudem müssen in der Mannschaft mindestens fünf verschiedene Altersklassen vertreten sein. Und jede*r darf nur maximal drei (von insgesamt 24) Rennen bestreiten.
Im Vergleich zum Vorkampf gab es zwei personelle Veränderungen. Für die verhinderten Bohdan Savun und Stefan Middendorf rückte Ulrike Nestmann nach. Daher gab es eine größere Veränderung der Aufstellung. Die Stimmung im Team wie in der Halle war von Anfang an top. Da bekanntlich alles mit dem ersten Start steht und fällt, legte Christina Tapken mit den initialen 200m Freistil in 2:20,79 ordentlich los und erzielte eine von insgesamt 18 Verbesserungen gegenüber der Aufstellung. Ihr blieb auch der letzte Start vorbehalten. Auch hier bedeuteten 1:03,87 ein Plus. Im Vorkampf war der zweite Abschnitt punktemäßig besser besetzt und so kämpfte sich das Team sukzessive weiter nach vorne und kämpfe mit dem Ausrichter sowie dem Team aus Immenstadt um Platz 14. Am Ende wurde es Rang 16, der aber angesichts des deutlichen Punkteplus gegenüber der Ausschreibung mehr als in Ordnung ging. Gleich 17 Mal gab es in dem super hochklassigen Feld mehr als 700 Punkte. Erstmals konnte ein QTSVer mehr als 1.000 Punkte erzielen. Dies gelang Heiko Boknecht in sehr starken 2:40,64 (1.002 Punkte) über 200m Brust. Damit stand er an der Spitze der 24 Teilnehmer. Rang zwei mit 967 Punkte erschwamm Carla Beckmann in 2:28,99 über 200m Schmetterling. Sie war mit 2.619 Punkten (Ø 873) auch beste Punktesammlerin. Knapp dahinter lag Heiko Boknecht (2.602) (Ø 867. 2.354 Punkte sammelte Sandra Stuhr (Ø 785). Christian Gärtner trug 2.238 Punkte (Ø 746) bei und Christina Tapken 2.220 (Ø 740). Dieses Quintett absolvierte drei Starts. Auf Grund einer Disqualifikation kam auch Hartmut Lorenz auf diese Zahl. Er erschwamm 1.172 Punkte (Ø 586). Stark präsentierte sich Ulrike Nestmann (1.416 Punkte/Ø 708). Pavel Schevzov (1.206/Ø 603) und Yannick Riepe (1.154/Ø 583) durften je zweimal an den Start. Mit ihrem einzigen Start (400m Freistil) war Isabell Schevzov (570 Punkte) angesichts einer 5:33er Zeit über 400m Freistil sehr zufrieden. Insgesamt gab 16 Saisonbestzeiten.
Das Langwasserbad bot den 24 für das Finale qualifizierten Vereinen und 321 Aktiven allerbeste Bedingungen und ermöglichte auch sehr schnelle Zeiten auf der Kurzbahn. Im Verlauf der Veranstaltung wurden neben einem Welt- und einen Europarekord 25 nationale Masters-Rekorde verbessert.
DMSM-Bundesfinale 2025 Endstand
- SG Stadtwerke München 22.401
- Berliner TSC 22.207
- SCW Eschborn 21.533
- SG Neukölln Berlin 20.250
- USV TU Dresden 19.999
- SV Augsburg 19.788
- SC Regensburg 19.710
- SG Dortmund 19.265
- SV Nikar Heidelberg 19.088
- SG Wuppertal 19.061
- SG Bayer 18.824
- SSG Neptun Germering 18.474
- SG Heddesheim 17.888
- TV Immenstadt 17.796
- 1. FC Nürnberg 17.675
- TSV Quakenbrück 17.563
- Zehlendorfer TSV 17.540
- SG Schöneberg Berlin 17.384
- WSV Speyer 17.380
- Mainzer SV 01 16.614
- Berliner SC Robben 16.599
- SG Schwimmen Münster 16.271
- SG Lünen 15.552
- Waspo 98 Hannover 15.060


