Fünf Medaillen gehen nach Quakenbrück
Für über 1.100 Masters ging es am vergangenen Wochenende in Essen um die nationalen Meistertitel auf der Kurzbahn. Das Meldeaufkommen sorgte nicht nur für ein prallgefülltes Einschwimmbecken und vorverlegte Anfangszeiten am letzten Wettkampftag, sondern auch für ein wahres Rekordfeuerwerk!
Zur 15. Auflage der beliebten Meisterschaft, die zum dritten Mal in Essen und zum zweiten Mal im Sportbad Thurmfeld stattfand, hatten 279 Vereine insgesamt knapp 3.600 Meldungen abgegeben. Wir schon beim hochklassigen DMS-Bundesfinale in Nürnberg, präsentierten sich Deutschlands beste Masters-Schwimmer in perfekter Form. Es wurden vier Welt-, vier Europa- und ganze 40 nationale Rekorde im schnellen 25m Becken erzielt. Der DSV hatte insbesondere bei den AK20 und 25 die Pflichtzeiten massiv angezogen und so auch für einen gewollten Melderückgang gesorgt, jedoch war die Teilnehmerzahl hoch wie in den Vorjahren.
Die QTSV-Masters waren in Essen wie im Vorjahr nur mit drei Sportlern am Start. Diese hielten sich an der Niveau der Konkurrenz, schwammen schnell, vorne mit und holten immerhin bei 12 Starts fünf Medaillen. Gleich vier Mal zur Siegerehrung gerufen wurde Heiko Boknecht. In der AK 55 belegte er zu Beginn der dreitätigen Veranstaltung mit der besten Leistung (828 Pkt.) Rang drei über 200m Lagen (2:31,10). Es folgt die einzige Medaillen-lose Strecken (200m Freistil/2:17,73/Rang 4). Am Samstag kam über 100m Schmetterling (1:08,85) wiederum Bronze und anschließend Silber über 100m Brust (1:13,46/797 Pkt.) hinzu. Auch der letzte Start über 50m Brust wurde mit einer Medaille belohnt (Rang 3/0:34,05). Überraschungsdritter wurde Hartmut Lorenz (AK 70). Nach 0:33,37 durfte er sich über Edelmetall freuen. Lorenz war in Essen sehr gut unterwegs. Seine beste Leistung gelang über 200m Lagen (3:22,74/674 Pkt.), gefolgt von 100m Lagen (1:28,99/652 Pkt.). Eine deutliche Verbesserung gelang über 200m Freistil in 2:54,09. Neben dem dritten Platz, erzielte er zwei vierte, einen dritten sowie zwei sechste Plätze. Als dritter Teilnehmer komplettierte Pavel Schevzov das Team. Er kam über 100m Brust in der AK 40 in 1:18,57 auf den achten Rang.
In der Halle konnte man die hohe Teilnehmerzahl dank sehr guter Disziplin und eines großen, gewärmten Zeltes nicht nicht wirklich feststellen. Die Organisation war perfekt, die Siegerehrungen ließen wirklich nicht lange auf sich warten und das Kampfgericht war super schnell und super sportlich. Das Masters-Jahr endet mit einem weiteren Höhepunkt. Zum zweiten Mal finden Europameisterschaften auf der Kurzbahn statt. Ausgetragen werden sie vom 10. bis 14. Dezember im polnischen Lublin.




