Sechs DM-Medaillen für QTSV - Andreas Himmelreich meldet sich mit Titel zurück
Am vergangenen Wochenende waren viele Blicke der Deutschen Masters-Schwimmszene nach Gera gerichtet. An drei Tagen wurden im Hofwiesenbad die 57. Deutschen Meisterschaften der Masters über die kurzen Strecken ausgetragen. Veranstalter Deutscher Schwimm-Verband hatte die Titelkämpfe der Schwimmverein Gera e.V vergeben. Die Ostthüringer waren zum wiederholten Male Ausrichter dieser Meisterschaft. Die Resonanz auf die nationalen Meisterschaften war trotz des Zeitpunktes während der Sommerferien im Großteil von Deutschlande groß: Insgesamt haben 822 Aktive für 2.434 Einzelstarts und 371 Staffelmeldungen ihre Meldungen abgegeben. Aus Quakenbrück vertrat ein Trio die Farben des QTSV. Insgesamt sechs Meldaillen konnten Andreas Himmelreich, Hartmut Lorenz und Heiko Boknecht in Gera gewinnen.
Erfolgreichster Starter war Andreas. Gegenüber seinem ersten Start eine Woche zuvor in Freising präsentierte er sich direkt in TOP-Form. Direkt im ersten Rennen machte er dort weiter, wo er 2024 aufgehört hatte - er schlug als Erster in seiner Alterklasse an. Nun in der AK 40 bedeuteten 0:56,23 Rang eins und den Titel Deutscher Meister. Noch etwas stärker zu bewerten ist seine Zeit von 0:25,43 über 50m Freistil. Hier belegte er wie auch über 50m Schmetterlng und 200m Freistil jeweils Platz 2. Für ihn lief also alles nach Plan auf dem Weg zur Europameisterschaft Mitte August in Samorin in der Slowakei. Über je eine Bronzemedaille und Rang drei freuten sich Hartmut Lorenz (AK 70) und Heiko Boknecht (AK 55). Hartmut gelang der Sprung auf das Podium bei seinem letzten Rennen am Sonntag. Über 200m Lagen bedeuteten 3:32,69 diesen Platz. Hinzukommen je zwei fünfte und sechste Plätze bei drei Saisonbestleistungen. Umgekehrt zu Hartmut sicherte sich Heiko bei seinem ersten Start Bronze. In 1:20,39 schlug er als Dritter seiner Altersklasse an. Leider führte eine Erkältung abermals zu einer nennenswerten Beeinträchtigung der Leistung. Wie schon m März in Stuttgart konnte er leider nicht sein volles Leistungspensum abrufen. Nach mäßigen Zeiten über 100m Schmetterling und 50m Brust, verzichtete er daher auch auf die abschließenden 200m Lagen. In diesem Jahr war die Langbahnsaison leider keine gute Saison. Aber das passiert.
Wir drücken nun Andy die Daumen für die EM. Der Rest geht in die Sommerpause.






