Andreas Himmelreich glänzt bei Masters-EM | Zwei vierte Plätze
Šamorín in der Slowakei wurde im Augsut zum Treffpunkt der europäischen Masters-Schwimmszene: Vom 18. – 24. August kämpften Athlet*innen aus zahlreichen Nationen bei den Europameisterschaften der Masters im Beckenschwimmen um Titel und Medaillen. Mehr als 300 Aktive aus ganz Deutschland gehen dabei für ihre Vereine an den Start, insgesamt waren knapp 2.500 Sportler. Mit der X-Bionic Sphere erwartete die Masters eine außergewöhnliche Wettkampfstätte. Das weitläufige Sportresort vereint moderne Trainings- und Wettkampfinfrastruktur und bietet damit beste Bedingungen für die europäischen Titelkämpfe. Bewährt hatte es sich unter anderen bei der letztjährigen U23-Europameiterschaft.
An sieben Wettkampftagen standen insgesamt 38 Wettkämpfe auf dem Programm. Den Auftakt machten traditionell am ersten Wettkampftag die 800m Freistil. Es gab in diesem Jahr 2 Neuerungen. Die Veranstaltung wurde inklusiv durchgeführt mit extra Wertungen für Para-SchwimmerInnen. Außerdem wurde erstmals die AK 20-24 zugelassen. Beide Neuerungen hatten sich aber nichts sehr weit herumgesprochen, denn die Beteiligung war gering.
Bei der insgesamt erstauchlich gut besetzen EM war Andreas Himmelreich einziger Vertreter des QTSV. Andy hatte sich u.a. mit einem DM-Titel in Gera für die EM in der nationalen Spitze seiner AK zurückgemeldet. In Šamorín sollte es dann noch besser laufen. Der erste seiner vier Starts die waren am vierten Wettkampftag die 100m Schmetterling. Diese Strecke hatte er zum "Reinkommen" ausgewählt, 1:05,18, die Rang 10 bedeuteten, stellten hier die amx. Mögliche dar. Der Traningsfokus lag ausschließlich auf den Freistilstrecken. Der entsprechende Sprint stand zum Ende des Wettkampftages an. Hier konnte in starken 0:25,43 als Vierter absolut überzeugen. Er war exakt so schnell wie in Gera - nur eben im Freibad. Nach einem Tag Pause standen 50m Schmetterlin an. Er lief im Gegensazu zu den 100m deutlich besser. Mit Saisonbestzeit von 0:27,36 wurde er toller Fünfter in der AK40. Den Hauptwettkampf stellten am letzten Veranstaltungstag der Beckenwettbewerbe die 100m Freistil dar. Zu der gewünschen Medaillen - so wie zwei Jahre zuvor in Belgrad - reicht es leider nicht. Jedoch durfte Andy mit der erzielten Zeit von 0:55,23 als Vierter mehr als zufrieden sein - was er auch war. Er war damit 0,98 Sekunden schneller als in Gera in einem top besetzten Teilnehmerfeld.
Wir sagen herzlichen Glückwunsch zu den Leistungen und Platzierungen.




