Michal Adamczyk schnupperte Weltmeisterluft

Als Höhepunkt seiner bisherigen Schwimmerlaufbahn hatte Michal Admczyk die Teilnahme für die offenen Deutschen Meisterschaft erfüllt. Als 97. der 100 Positonen umfassenden Qualifikantenliste war er startberichtigt. Am vierten und letzten Tag der nationalen Titelkämpfe, die auch gleichzeitig die Qualifikation für die Schwimmweltmeisterschaften Ende Juli in Budapest waren, konnte er erstmals mit Europa-, WM- und Olympiateilnehmern starten. Über 200m Brust zählte kein geringener als Weltmeister Marco Koch zu seinen Kontrahenten. Im ersten Lauf der Disziplin wollte er die 200m Brust gezielter schwimer als 14 Tage zuvor bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Hier kosteten ihn bekanntlich die ersten 100m, die er mit neuer Bestzeit angegangen war, am Ende eine neue persönliche Bestmarke. Bei den offenen DM ging er nun verhaltener an, jedoch fehlte dann doch die notwendige Lockerheit. Nach 1:14 bei 100m, schlug er in 2:34,60 als 61. an. Er kam damit nicht an seiner Bestzeit heran, schwamm aber dennoch seine drittbeste Zeit überhaupt. Trainer Christian Gärtner war dann auch rückblickend mit den Ergebnissen mehr als zufrieden. Das Halten und Hochhalten der Form über dann insgesamt sieben Wochen ist nicht einfach.

129. Deutsche Meisterschaften im Schwimmen in Berlin_1