Viel Licht und ein wenig Schatten

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr traten die Sportler des Schwimmabteilung auf der 50m Bahn des Nettebades zum Leistungstest an. Für die Meisterschaften des Schwimmverbandes Weser-Ems hatten elf Quakenbrücker Schwimmer gemeldet. An zwei Tagen wurden in 28 Einzel- und sechs Staffelwettbewerben die Meister ermittelt. Im Endergebnis errang die Truppe um Trainer Christian Gärtner sechs Titel, zwei Vizemeisterschaften sowie vier dritte Plätze. Hinzukommen 28 Platzierungen auf den Rängen vier bis acht, davon sieben Mal Platz vier.

 

 

Sechs Jahrgangstitel - Vier Sportler sicher bei den Norddeutschen Meisterschaften dabei

Erfolgreichste Teilnehmer waren Ulrike Nestmann und Lidia Hackmann. Beide konnte sich in ihren Jahrgängen je dreimal an die Spitze des Feldes setzen. Erstmals in die Medaillenränge auf Bezirksebene schwamm der stark schwimmende Yannick Riepe. Über 50m und 100m Rücken bedeuteten 0:33,78 bzw. 1:13,61 jeweils Bronze. Zur ebenfalls erstmaligen Qualifikation zu den Norddeutschen Meisterschaften fehlten über 50m Rücken nur 8/100 Sekunden. Über diese freute sich sein Vereinskamerad Till Küthe. In 0:38,02 knackte er die erforderliche Norm. Da auch Martin Kesse als Dritter in sehr guten 0:27,20 über 50m Schmetterling die Norm schaffte, sind bereits jetzt mit Ulrike, Lidia, Till und Martin vier Sportler fest qualifiziert.

Die beste Leistungen bei den Frauen schwamm einmal mehr Ulrike Nestmann. In 0:36,12 (539 Punkte) konnte sie ihre bisherige Saisonbestleistung steigern. Über 100m und 200m Brust reichte es zwar zum lockeren Sieg im Jahrgang, jedoch waren die Zeiten etwas langsamer als geplant. Bei den Herren war Martin Kesse mit 596 Punkten (0:55,74) über 100m Freistil top. Nur 4/100 Sekunden fehlte Stefan Middendorf zum Vereinsrekord über 50m Rücken, der zur Zeit noch bei 0:30,36 liegt.

Leistungen mit mehr als 500 FINA Punkten

Martin Kesse

Jg. 90

100 m Freistil

0:55,74

596 Punkte

Ulrike Nestmann

Jg. 01

50m Brust

0:36,12

539 Punkte

Ulrike Nestmann

Jg. 01

100m Brust

1:19,70

520 Punkte

Christina Tapken

Jg. 90

100m Freistil

1:04,40

517 Punkte

Christina Tapken

Jg. 90

200m Freistil

2:20,89

515 Punkte

Frederike Gründel

Jg. 97

100m Freistil

1:04,96

504 Punkte

Mit zwölf neuen Bestzeiten bei 13 Starts überzeugten in Osnabrück Yannick Riepe und Till Küthe. Sie bestätigten damit ihre guten Trainingsleisten. Persönliche Bestzeit schwamm Stefan Middendorf neben 50m Rücken auch über 200m Rücken. Zufrieden sein mit ihren Leistungen durften auch Frederike Gründel sein. An alter Trainingsstätte lief es von Start zu Start besser. Beim vierten Start überzeugte sie als Schlußschwimmerin der 4*100m Lagenstaffel in starken 1:02,40 über 100m Freistil. Das Quartett mit Isabell Schevzov, Ulrike Nestmann und Lidia Hackmann hatte als Vierte in eher mäßigen 5:10,47 mit den Medaillenrängen nichts zu tun. Das Männer-Quartett performte mit Stefan Middendorf, Pavel Schevzov, Heiko Boknecht und Martin Kesse als guter Fünfter in 4:30,15 dagegen aus Sicht der Trainers besser. Sein Fazit viel zu 80 Prozent gut aus. Bei 20 Prozent der Leistungen besteht dagegen noch Luft nach oben. Hier konnten die guten Trainingsleistungen leider nicht ins Wasser gebracht werden. Ggf. lag dies auch an der Meisterschaft insgesamt, die leistungsmäßig in diesem Jahr etwas schwächer ausfiel. Fünf Wochen vor Beginn der wichtigen Meisterschaften war dies daher ein sehr wichtiger und aussagefähiger Leistungstest auf der Langbahn.

An den Bezirksmeisterschaften nahmen 47 Vereine mit 473 Teilnehmern und 2.363 Meldungen teil.