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Artland trauert um Heinz Boknecht

Heinz Boknecht lebt nicht mehr. Im Alter von 81 Jahren starb der Quakenbrücker, der über Jahrzehnte vor allem in der Burgmannsstadt sowie im Artland wahrhaft ein großes Stück Sportgeschichte geschrieben hat. Und das in seinem QTSV, in dem er über Jahrzehnte in verschiedenen Funktionen aktiv war bis hin zu vierzehn Jahren als 1. Vorsitzender des Großvereins. Und das gleichemaßen mit ganz viel Herz und Verstand wie mit seiner Fähigkeit, andere mitzureißen, wenn es galt, neue Ideen umzusetzen. Er liebte den Sport und das Miteinander mit Gleichgesinnten über Leistung und Wettkampf hinaus.

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Und das besonders im Schwimmen als eine Herzensangelegenheit - angefangen und bis zuletzt mit größtem Engagement und notwendiger Fachkompetenz in seinem QTSV sowie überregional, national und international als geschätzter Idealist in der Rolle des Funktionärs im wahrsten Sinne des Wortes. Auf Kreis- und Bezirksebene war er an der Spitze im Vorstand des Fachverbandes ebenso gefragt und mit seinem Wissen geschätzt wie beim Kreissportbund Osnabrück-Land im Fachausschuss. Für seine Topathleten machte er sich stark, wenn es um internationale Starts bis zur Weltmeisterschaft ging, für den Nachwuchs beim Schwimmfest in eigener Halle, denn er wusste Kontakt und Nähre zur Basis im nassen Element zu schätzen.

Dieses Basisgefühl lebte er zudem bei Training und Abnahme für das Deutsche Sportabzeichen, für das er sich als Einstieg im Breitensport über das Schwimmen hinaus mit der Verlässlichkeit einsetze, die sein Markenzeichen war. So bleibt er in der Erinnerung ein beispielhafter Mensch als Ehrenvorsitzender im QTSV.
Sein Sohn Heiko und dessen Mitstreiter treten im Schwimmen das Erbe in Dankbarkeit an im Sinne eines wahren Vorbilds.

(c) Mit freundlicher Genehmigung des Bersenbrücker Kreisblatts (Abdruck vom 16.04.2020)