Bezirksmeisterschaften in Osnabrück

Vielleicht noch gerade rechtzeitig vor neuen Einschränkungen konnten im Nettebad Osnabrück die Meisterschaften des Bezirksschwimmverbandes Weser-Ems auf der 50m Bahn ausgerichtet werden. Die ursprünglich im März geplante Veranstaltung wurde an zwei Tagen nach einem sehr ausgefeiltem Hygienekonzept ausgetragen, ausgearbeitet von Ausrichter VfL Osnabrück. Wesentlicher Bestandteil des Konzeptes war eine reduzierte Teilnehmerzahl mit festzugewiesen Plätzen und Einlass sowie Bahnen zum Einschwimmen. Komprimierte Starts – in vier identischen Abschnitten für Jahrgangsblocks mit jeweils 28 Wettkämpfen - und eine vergleichsweise geringerer Regenerationspause standen somit auf dem Plan. Maximal 150 Personen durften in das Bad, auf Zuschauer musste schweren Herzens verzichtet werden.

Bezirksmeisterschaften 2020_1

 

Da aus organisatorischen Gründen die Veranstaltung auch noch um eine Woche verschoben werden musste, konnten sechs Sportler der QTSV-Schwimmabteilung an der Meisterschaft teilnehmen. Das Sextett konnte bei 15 Starts zwei Jahrgangstitel und vier weitere Medaillen gewinnen. In der offenen Wertung ging ein Medaillenplatz an den QTSV. Diesen sicherte sich Ulrike Nestmann als Dritte über 100m Brust (1:20,46).

 

Bezirksmeisterschaften 2020_1e bestätigte ihre gute Re-Start-Form und sorgte auch für die beiden Siege im Jahrgangsbereich. Mit 519 Punkte (0:36,58/50m Brust) erzielte sie die beste QTSV-Leistung. Auf den gleichen Strecken startete auch Lidia Hackmann. In der offenen Wertung belegte sie Rang 6 über 100m (1:22,47). Einen guten achten Platz in respektablen 2:51,05 belegte Heiko Boknecht über 200m Brust – das erste Rennen auf dieser Strecke auf der 50m Bahn nach der WM im Vorjahr. Noch etwas nach ihrer Form sucht Severine Schmitz. Über 50m Freistil kam die Studentin in 0:31,31 wieder in Sichtweite ihre Bestleistung. Auf dem Rückensprint lief es leider nicht so gut. Einen sehr guten Start in die Meisterschaft schaffte der dreifache Medaillengewinner Yannick Riepe. In 0:32,21 stellt er gleich zu Beginn eine persönliche Bestleistung auf. Auf den direkt folgenden 100m Freistil fehlten nur 4/100m Sekunden zur Bestleistung. Bei den beiden weiteren Starts machte sich die fehlende Regenration im nur 100 Minuten dauernden Abschnitt bemerkbar. Ebenfalls eine persönliche Bestleistung stellte Till Küthe auf. Er überzeuge als Dritter über 50m Freistil in 0:27,79. Auch über 50m Brust und 100m Brust durfte er zufrieden sein, lag er doch nur wenige Zehntel-Sekunden über seinen Bestleistungen. So konnte Trainer Christian Gärtner am Ende festhalten, das trotz der langen Corona-Wettkampfpause das Vor-Corona-Niveau erreicht bzw. verbessert wurde.

350 Teilnehmer aus 36 Vereinen waren am Start. Platz 1 im Medaillenspiegel erkämpfte sich der VfL Osnabrück mit 77 Goldmedaillen, 52 Silbermedaillen und 53 Bronzemedaillen – gefolgt von der SG Region Oldenburg auf Platz 2 und Delmenhorster SV auf Platz 3 der Gesamtwertung.