1* Gold und vier Bronze auf nationaler Ebene

Zum zweiten Mal nach 2013 ermittelten die besten deutschen Mastersschwimmer ihre Meister im mittelhessischen Wetzlar. Am "langen" Schwimmwochende traten sechs Masters-Schwimmer des QTSV in der Kreisstadt im Lahn-Dill-Kreis an, während die besten Nachwuchsschwimmer zeitgleich in Braunschweig bei den NDM starteten. Diese Terminüberschneiduung hatte in der Vorbereitung den positiven Effekt, dass fast alle Aktiven der Schwimmabteilung sich ähnlich vorbereiten konnten. Auch die Ergebnisse waren ähnlich. Wie in Braunschweig wurden in Wetzlar nur Saisonbestzeiten erzielt. Hinzu kommt ein neuer Kreisrekord. Insgesamt gab es bei 12 Starts fünf Medaillen, davon einen Meister-Titel.

32. Int. Deutshe Meisterschaften der Masters

 

 

Dieser gelang am Schlusstag Heiko Boknecht. Über 200m Brust gelang ihm in der AK 45 in glänzenden 2:45,01 der Sieg und damit die Deutsche Meisterschaft. Nach einem ausgeglichenem, spannenden Dreikampf, lies er Konkurrenz auf den letzten 50m keine Chance. Bronze sicherte er sich im Wettkampf zuvor mit dem Zielanschlag über 200m Schmetterling (2:33,22). Silber hätten starke 5:20,71 über 400m Lagen bedeutet, doch ein Wendefehler machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Bronze gewann auch Christina Tapken. Durch 2:47,50 durfte sie sich erstmals über eine DM-Medaille in ihrer Hauptdisziplin Schmetterling freuen. Ebenfalls Bronze ging an Hartmut Anneken. Er erkämpfte und verdiente sich das Edelmetall durch eine Zeit von 19:41,04 über 1.500m Freistil. Die fünfte und letzte Medaille ging an das gemischte 4*200m Freistil-Quartett des QTSV. Pavel und Isabell Schevzov sowie Christina Tapken und Heiko Boknecht sicherten sich den dritten Platz mit neuem Kreisrekord von 9:35,13 gegen die Hessen vom SCW Eschborn sowie Zehlendorf 88 aus Berlin. Darmstadt, Hannover und Paderborn hatten deutlich das Nachsehen.

32. Int. Deutshe Meisterschaften der Masters

Bedingt durch das Kurztrainingslager in Bremerhaven fiel allen QTSVern die Umstellung auf die 50m Bahn nicht so schwer und der Rhythmus war schnell gefunden. Dies zeigte sich neben den genannten Zeiten u.a. in den guten 400m Freistil-Leistungen von Isa (5:22,10/Rang 5) und Pavel (5:00,14/Rang 7). Auch Hartmut konnte bei seinem zweiten Start (800m Freistil/10:21,43/Rang 4) durchaus zufrieden. In der AK 70 steuerte Winfried Reumann als ältester QTSV einen sechsten Rang in 4:07,82 über 200m Brust hinzu.

Am Start im Europabad Wetzlar waren 236 Vereine aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Schottland  Die 627 Teilnehmern absolvierten an drei Tagen 1.120 Starts.